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Cape Town Rennen

Das Rennen

5. März 2009. Aus den „10 nach Südafrika“ wurden in wenigen Stunden „10 in Südafrika“. 13 Stunden im Flugzeug – dann war es soweit: Berliner Trainingsstunden bei Regen, Schnee und Kälte waren vergessen, denn es zeigten sich Wunder der Natur. Südafrika. Berge, Sonne, Meer(e). Doch das Rennen stand allen Teilnehmern ins Gesicht geschrieben und nun hieß es noch einmal: trainieren. Die Muskeln mussten sich „warm“ fahren. Das Caad 9 fuhr „wie Bolle“ und animierte die 10 auf malerische Straßen zu Hochleistungen – die Höchstleistungen sollten sie am Sonntag bringen. Am 8. März rollte das orange Team zum Starbereich. Um sieben hieß es: Go 10!

Im Stadtzentrum von Kapstadt versammelten sich die Teilnehmer aus aller Welt. Umringt von Kind und Kegel traten die Ersten kräftig in die Pedale. Auch die Berliner – immer begleitet vom radkom-Team – schwangen sich auf den Sattel in Richtung Muizenberg. Vor ihnen lagen der malerische Boys Drive Paß und die Küstenstraße am Indischen Ozean. Das himmlische Blau des Ozeans sowie die Küstenstraße führten direkt zum Cape Point National Park. Die Fahrer trafen dort auf das weltberühmte Kap der guten Hoffnung und den Atlantischen Ozean. Einmalige Landschaft versus erste Erschöpfungszustände – könnte man aus der Sicht der Teilnehmer auch sagen. Über Scarborough und Oceanview führte das Rennen zum berühmten Chapman’s Peak. Diese für den Autoverkehr gesperrte Küstenstraße gilt dank ihrer Landschaft und Straßenführung zu den schönsten und spektakulärsten der Welt. Die nur für das Rennen geöffnete 10 km lange Strecke forderte mit 114 Kurven bis nach Hout Bay die Berliner bis auf das Äußerste. Noch lag aber ein letzter Anstieg vor ihnen. Sportliche Höchstleistung gepaart mit einer Aussicht, die die meisten nur aus dem Ferienkatalog kannten – so kann man diesen Streckenabschnitt beschreiben. Der Tafelberg und Lions Head werden den „10 nach Südafrika“ wohl noch lange in Erinnerung bleiben. Beide Berge zählen zu den berühmtesten Sehenswürdigkeiten des Landes.

Über Camps Bay ging es dann nach Green Point. Das Green-Point-Stadion bildete die Endstation der Cape Argus Pick `n` Tour. Für die Berliner Teilnehmer war es jedoch mehr als die Endstation. Die Einfahrt über die Ziellinie bedeutete für die Berliner vor allem: das Bestehen eines großen Rennabenteuers.

Wie ging es weiter?

So ein Muskel will trainiert bleiben – mit oder ohne Fahrrad. Alle Radler landeten samt Caad 9 Rädern wieder wohlbehalten an der Spree und gingen dann am nächsten Samstag erstmal trainieren – und zwar den Tanzmuskel. Die Helden der Tour feierten gemeinsam mit Radio1 und radkom die „Schöne Party“, die ganz im Zeichen von Südafrika stand. Zahlreiche Impressionen zeigten den Gästen, was es heißt mit einem Caad 9 das schönste Rennen der Welt zu fahren. Team Reporter Marco Seiffert gab vor Ort Auskunft über die Erlebnisse. Die ein oder andere Anekdote fand auch ihren Zuhörer. Obwohl die meisten Gäste die südafrikanischen Erlebnisse im Mittelpunkt standen, kamen auch die Tanzfreunde nicht zu kurz: DJ Papa Joe ließ heiße Scheiben mit Exotic World Beats o Global Vibes drehen. DJ Belmondo warf sich auch ans Pult, um mit black-hiphop-funky Hits & Rhythm mächtig Gas zu geben. Schweißtreibend durfte es auch sicherlich bei DJ Jorg und purem Rock im Keller zugehen.

Die großzügigen Sponsoren der Aktion „10 nach Südafrika“ zeigten sich auch auf der Party von ihrer freigiebigen Seite: The Westin Grand Berlin, mydays, radkom und Holmes Place unterstützen eine Verlosung mit Preisen der Extraklasse.

Wie könnte es weiter gehen?

Das steht in den Sternen über Südafrika. Wer jedoch wissen will, wie es sich anfühlt, die Weltmeere zu sehen, den Wind in den Haaren zu haben oder ein „gutes“ Rad zu fahren, der kann gern bei uns vorbei schauen. Ob Radfahren in Berlin oder Südafrika, radkom gibt gern Auskünfte – und vielleicht findet ja bald wieder eine große Aktion statt, die dann lautet: „10 nach Südamerika“.


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